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Twelve

TWELVE Magazine, Serviceplan Group

 

 

Die zwölfte Ausgabe von TWELVE liefert ein Bewusstsein für mehr Miteinander und dem Denken in Möglichkeiten. Wir geben Einblick in die aktuelle Ausgabe, u.a. mit Ian Beacraft, Bill Kaulitz, Shirin David oder teamLab Gründer Toshiyuki Inoko!

#1 FUTURE VISIONS, ECONOMIC REALITIES

Redner steht auf einer Bühne während einer Präsentation beim Innovation Day in München 2025. Hinter ihm ist eine große Leinwand mit der Aufschrift „Together we are unlimited“.

Ich hoffe, dass wir bis 2040 aufgehört haben, Effizienz als höchstes Ziel zu verehren. 150 Jahre lang war Produktivität gleichbedeutend mit Geschwindigkeit, Konsistenz und Skalierung. Doch AI schreibt diese Gleichung neu: Wenn Maschinen endlos optimieren können, liegt der Wert des Menschen in seiner Vorstellungskraft, seiner Ethik und seinem Urteilsvermögen. Wir replizieren nicht die menschliche Intelligenz in Silizium, wir replizieren die kognitive Intelligenz. Wahre menschliche Intelligenz ist multidimensional. Effizienz sollte das Fundament des Fortschritts sein, nicht sein Ziel.

Ian Beacraft, Chief Executive Officer & Chief Futurist, Signal & Cipher

#2 THE TECH FACTOR

Artificial Intelligence entwickelt sich vor unseren Augen von einer viel zitierten Innovation zur universellen Basistechnologie. So wie wir beim Einschalten des Lichts nicht über Strom und Generatoren nachdenken, werden wir uns in wenigen Jahren auch nicht mehr fragen, wo genau ein Sprach- oder Bildmodell im Hintergrund läuft.

Oskar Trautmann, Manager Strategy Agentic AI, Plan.Net Studios

Porträt eines Mannes mit lockigen Haaren, Bart und Brille vor blauem Studiohintergrund. Er trägt ein helles Hemd und lächelt freundlich in die Kamera.

#3 THE HUMAN FACTOR

Porträt einer Frau mit kurzen grauen Haaren und runder Brille, die in die Kamera lächelt. Sie trägt ein kariertes Sakko und ein weißes Hemd, im Hintergrund sind Pflanzen und warmes Licht zu sehen.

Gute Ideen entstehen nicht aus dem, was schon war. Sondern aus dem, was noch niemand gedacht hat. Diese Art von Sprungdenken ist zutiefst menschlich. Und genau das wird mit der Zunahme an generischem Content immer wertvoller. Weil nur der Mensch wirklich weiss, wie man Aufmerksamkeit gewinnt.

Barbara Evans, Managing Partner, Mediaplus Group

#4 THE POWER OF COLLABORATION

Wir leben in einer Zeit, in der frühere Einschränkungen, wie begrenzte Formate und lineare Prozesse, nicht mehr gelten. Heute kannst du unendlich viele Assets für hochindividuelle Zielgruppen erstellen, mit AI schnell iterieren und über alle Touchpoints hinweg in Echtzeit optimieren. Das ist befreiend, aber auch überfordernd. «Together» ist die Antwort: Teams, Tools und Entscheidungen in einen gemeinsamen Rhythmus bringen.

Marc Verschoor, CEO & Managing Partner, Serviceplan Group The Netherlands

Porträt eines Mannes mit grau melierten Haaren und dunklem Hemd, der sich auf einen Tisch lehnt. Der Hintergrund ist minimalistisch und in neutralen Farbtönen gehalten.

#5 BRAND FASCINATION & HYBRID BRAND EXPERIENCES

Person mit langen blonden Haaren und auffälligem Outfit sitzt lachend auf einer Wiese zwischen Schafen. Das cremefarbene Strick-Ensemble hebt sich von der natürlichen, ländlichen Umgebung ab.

Viel zu viele Marken und Modelabels verstecken sich oft hinter kleinen, limitierten Pride-Capsules, die nett sind, aber kein echtes Commitment erfordern. Das fand ich so erfrischend an Rainbow Wool. Das Commitment ist hier ja schon im Produktionsprozess integriert. Gleichzeitig macht es im Kopf ganz viele Fragen auf. Wieso ist das Thema überhaupt noch ein Thema? Wieso ist es immer wieder nur der Mensch, der ein Problem mit Homosexualität hat? Und vor allem zeigt das Projekt, dass wir zusammen, die Liebe zueinander und unsere Liebe zu Tieren, viel stärker sind als alles, was aktuell als «normal» gilt. Man muss sich nur trauen.

Bill Kaulitz, Sänger, Songwriter, Model und Podcaster

#6 NEW LEADERSHIP & BRAND MANAGEMENT

Marken setzen den Begriff Community oft irrtümlich mit ihren Zielgruppen und Follower:innen gleich. Aber die Zielgruppe sind die Leute, denen man etwas verkauft, und die Follower: innen sind Leute, die einem zwar folgen, aber nur zuschauen und nicht interagieren. Die Community sind die Leute, die mit deinem Content und mit deiner Marke und mit dem, wofür du stehst als Marke, aktiv interagieren. Das bedeutet, diese Community hat dieselbe Sprache wie die Marke, benutzt dieselben Begriffe, teilt dieselben Memes, teilt dieselben Probleme, und das auch untereinander.

Shirin David, Content Creator, Künstlerin und Unternehmerin

Person mit langen blonden Haaren und Brille steht auf einer Bühne im Scheinwerferlicht. Das Outfit kombiniert Hemd, Weste und Krawatte in einem eleganten Bühnenlook.

#7 CREATIVITY & CO-CREATION

Mann sitzt in einem Raum voller warm leuchtender Lampen, die den Raum spiegelnd erhellen. Die Szene wirkt immersiv und künstlerisch inszeniert.

Ich glaube, dass alles in einer langen, fragilen, aber auch wundersamen und grenzenlosen Kontinuität existiert. Wenn Menschen in der Lage wären, die Welt auf diese Weise zu erfassen, würde sich ihre Wahrnehmung erweitern. Und je mehr man wahrnehmen kann, desto intensiver kann man die Welt erleben. Ich denke, das ist eine Form von Glück. Die Welt durch das Aufteilen in logische und sprachliche Einheiten zu verstehen, kann hilfreich und schön sein, aber es kann sie auch langweilig machen.

Toshiyuki Inoko, Künstler & Gründer teamLab

#8 THE VALUE OF COMMUNITY

Wenn du als Brand nur reinsliden willst, weil du schnell Klicks willst, wird’s peinlich. Die Community ist smart: sie erkennt den Unterschied zwischen Support und Ausverkauf. Wenn eine Marke aber wirklich zuhört, auf Augenhöhe agiert und vielleicht sogar selbst Teil der Kultur ist, dann kann das voll gut funktionieren.

Nura, Rapperin, Schauspielerin und Bestsellerautorin

Frau mit Brille sitzt auf einem grünen Sofa in einem modern beleuchteten Raum mit Pflanzen und runden Wandlampen. Ihr Outfit kombiniert eine weiße Bluse mit kurzen Shorts und sichtbaren Tattoos an den Beinen.

#9 VELOCITY & EFFICIENCY

Mann mit Brille sitzt auf einem Stuhl vor blauem Hintergrund und lächelt in die Kamera. Er trägt eine sportliche Jacke und hat die Hände locker ineinander verschränkt.

Velocity ist kein Ziel, das erreicht wird. Es ist ein Prinzip, das gelebt wird. Jeden Tag, in jeder Entscheidung, in jeder strategischen Weichenstellung. Die Zukunft gehört nicht den Schnellsten, sondern den Beweglichsten. 

Jens-Christian Jensen, Chief Strategy Officer, Plan.Net Group

#10 COPORATE RESPONSIBILITY & TRUST

Ja, AI kann Content erzeugen. Aber Bedeutung schafft sie nicht von allein. Sie ist nicht die Künstlerin, sondern der Pinsel. Das Ergebnis hängt entscheidend von der Intention und Perspektive derjenigen ab, die den Prompt formulieren. Zwei Strateg:innen mögen mit demselben Briefing und denselben Datensätzen starten und dennoch entstehen völlig unterschiedliche Narrative, Bilder, Tonalitäten. Ihre Prompts spiegeln ihre individuellen Erfahrungen, Annahmen, Werte. Genau darin liegt die Rolle von Vielfalt: Sie prägt den Output entscheidend. Oft ist der grösste «Culture Shock» nicht, dass Menschen Dinge verschieden interpretieren, sondern dass etwas, was der einen Person selbstverständlich erscheint, der anderen überhaupt nicht in den Sinn kommt.

Rose Huang, Strategist, Mediaplus North America

Porträt einer Frau mit schulterlangen dunklen Haaren und hellblauer Bluse vor blauem Hintergrund. Sie lächelt freundlich und blickt direkt in die Kamera.

#11 ORGANISATIONS OF TOMORROW

Mann mit grauem Bart und Brille sitzt in einem modernen Bürobereich vor einer Wand mit Firmenlogos. Er trägt einen dunklen Anzug und blickt ruhig in die Kamera.

Genau hier verändert Artificial Intelligence die Spielregeln. Sie ist weder Abteilung noch Werkzeug, sondern ein Katalysator, der uns zwingt, den Fluss von Wissen, Daten und Intuition neu zu gestalten. Kreativität wird zu einem adaptiven Netzwerk, in dem Führung viel mehr mit Haltung zu tun hat als mit Titeln.

Stéphane Perrot, Chief Executive Officer, Serviceplan Group France

#12 HUMAN X TECH = TOGETHER WE ARE UNLIMITED

Junge Zielgruppen wollen keine makellosen Werbebilder mehr, sondern ehrliche und vielfältige Perspektiven. Wir erleben gerade einen deutlichen Shift: weg von Schubladen wie Generation X/Y/Z hin zu einer Ansprache, die auf Mindsets und Lifestyles basiert. Denn jemand kann mit 13 Hip- Hop hören und mit 83 immer noch. Alter wird zweitrangig, entscheidend ist die Haltung.

Franziska Gregor, Managing Director, Serviceplan Culture

Porträt einer Frau mit langen blonden Haaren vor einer metallisch wirkenden Wand. Sie trägt ein schwarzes Shirt mit grafischem Print und blickt ernst direkt in die Kamera.

Coffee-Table-Lektüre mit Weitblick und Langzeitwirkung: Das vielfach ausgezeichnete TWELVE Magazin erscheint jährlich im Januar und widmet sich in jeder Ausgabe einem zukunfts- und erfolgsrelevanten Metathema. Es bietet exklusive Einblicke in die Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, Trends und Themen, die unsere Agenturgruppe in den vergangenen zwölf Monaten besonders beeindruckt und bewegt haben.

 

Das Magazin verbindet inspirierende, nach vorne gerichtete Beiträge renommierter Gastautor:innen und Top-Expert:innen mit preisgekröntem Design und setzt wichtige Impulse in der Branche. Jede Ausgabe vereint Kommunikation und Kunst und ist von namhaften Künstler:innen gestaltet.

Zwei Männer stehen vor einem farbigen Hintergrund mit orange grünem Farbverlauf. Darüber liegt eine große grafische Überschrift „TWELVE Cast“.

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Unser TWELVE Cast ist das Gesprächsformat für Marketing Professionals und Entscheider:innen zu Insights, Strategien, Herausforderungen und Chancen der Markenführung aus persönlicher Perspektive.

Hier treffen scharfsinnige Analysen, ehrliche Einblicke, mutige Meinungen und spannende Anekdoten aus der Marketingbranche aufeinander: Gespräche mit Menschen, die unsere Branche massgeblich prägen.

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Was bedeutet «Together We Are Unlimited» für uns?

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