Von Gaming-Communities und geheimen Reisezielen bis zu queerer Sichtbarkeit auf dem Runway: Unsere diesjährigen Cannes Lions Contenders zeigen, wie Marken heute kulturelle Relevanz schaffen. Nicht durch reine Aufmerksamkeit, sondern durch echte Teilnahme, klare Haltung und kulturelle Anschlussfähigkeit.
Die drei Cases zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie Kreativität Menschen erreicht, Communities aktiviert und gesellschaftliche Themen in Popkultur übersetzt.
Playmobil: The Roblox Unbox
The world’s first product experience – without a product
Mit «The Roblox Unbox» verwandeln Mediaplus und Playmobil das neue Playmobil Sky Trails-Set in eine vollständig spielbare Roblox-Experience. Spieler:innen können eigene Strecken bauen, testen und in einer immersiven First-Person-Perspektive selbst erleben, noch bevor sie das physische Produkt in den Händen hielten.
Statt klassischer Werbung entsteht so ein natives Community-Erlebnis, das die Logik und Sprache der Plattform ernst nimmt und genau dadurch für Generation Alpha relevant wird.
Austria Tourism: NON-DISCLOSURE AUSTRIA
The first country that makes tourists sign an NDA
Mit «NON-DISCLOSURE AUSTRIA» macht Wien Nord Serviceplan Österreich zum ersten Land, das Tourist:innen einen NDA unterschreiben lässt. Statt die schönsten Orte maximal sichtbar zu machen, werden Landschaften verpixelt, Informationen weggepiept und Besucher:innen dazu aufgefordert, ihre Geheimtipps nach der Reise nicht mit der ganzen Welt zu teilen.
So wird aus einer Tourismuskampagne ein Statement gegen Overtourism und für eine neue Form des Reisens.
Grindr: I WOOL SURVIVE
The gayest fashion show ever
Mit «I WOOL SURVIVE» kreieren Serviceplan Köln und Grindr gemeinsam mit Rainbow Wool, People’s Revolution und Designer Michael Schmidt die weltweit erste Fashion-Show aus der Wolle schwuler Schafe.
Die auf einem New Yorker Runway präsentierte Kollektion griff historische queere Archetypen auf und machte Pride und queere Sichtbarkeit auf kulturelle Weise erlebbar.