UX Fail #8: Internet ist kein TV.

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Zu viel des Guten

14.11.2017

Klar, Videos sind nett anzusehen. Aber: Zu viele davon überfordern Online-Nutzer eher und versperren womöglich den Weg zu relevanten Inhalten.

Wo genau liegt das Problem?

  • Videos sind bei Nutzern aufgrund ihres lebendigen Charakters sehr beliebt. Durch ein 2-minütiges Video werden Infos einfacher und schneller vermittelt als durch mühsames Lesen eines langen Textes.
  • Dieses ständige „Sich-berieseln-lassen“ passt jedoch besser zum Fernsehen als zu Websites.
  • Die Nutzer fühlen sich erschlagen, wenn alle Infos ausschließlich in Video-Form angeboten werden.
  • In einigen Situationen ist ein Video nicht das geeignete Medium, z.B. wenn man sich umringt von Fremden in der U-Bahn über das neueste Tagesgeschehen informieren möchte, stört das laute Abspielen von Videos.
  • Für manche Inhalte sind Videos wie gemacht, für andere sind sie unpassend.
  • Während die einen Informationen in Video-Form besser verarbeiten, fällt anderen das Lesen von Texten leichter.

Empfehlungen aus der Usability Forschung:

  • Infos in Video- und Textform können sich abwechseln, um Vielfalt zu schaffen.
  • Lassen Sie dem Nutzer die Wahl und bieten die Infos als Video und Text an.
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Facit Research
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